Holzarten

Erle

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Erle erstreckt sich beinahe über ganz Europa bis nach Sibirien. Wir verwenden allerdings nur Erlen aus dem Schwarzwald.
Erlen gehören zu den Splintholzbäumen. Dies bedeutet, dass Kernholz und Splintholz farblich unterschiedlich sind. Das Holz ist rötlichweiß, rötlichgelb bis hell rötlichbraun, dunkelt aber unter Lichteinwirkung nach. Jahresringgrenzen sind nur wenig ausgeprägt, die Jahresringe sind jedoch deutlich an dem porenärmeren und dichteren Spätholz erkennbar. Erlenholz ist weich und von gleichmäßiger, feiner Struktur. Die Erle ist ähnlich wie die Eiche sehr resistent gegen Wasser.

Erle mit Kern

Esche

Das Verbreitungsgebiet der Esche erstreckt sich beinahe über ganz Europa, man findet sie besonders häufig im nördlichen Alpenvorland, in Polen und im Baltikum. Wir verwenden allerdings nur Eschen aus dem Schwarzwald. In Mitteleuropa zählt die Esche vor der Buche und der Eiche zu den wichtigsten heimischen Laubnutzhölzern. Eschen gehören zu den Splintholzbäumen, also sind Kernholz und Sprintholz farblich unterschiedlich. Die Jahresringe sind deutlich erkennbar. Die Holzstrahlen sind schmal und auf Längsflächen als „Spiegel“ erkennbar. Gehobelte Flächen zeigen einen matten Glanz. Das Eschenholz ist schwer und Hartholz mit günstigen Festigkeitseigenschaften. Seine Zugfestigkeit und Biegefestigkeit übertrifft die der Eiche. Es ist elastisch, abriebfest und zäher als die meisten anderen heimischen Holzarten.

Esche mit Kern

 

Gedämpfter Spitzahorn

Der Spitzahorn wächst in Europa und Asien. Wir verwenden allerdings nur Spitzahorn aus dem Schwarzwald. Das Holz erhält durch die Dämpfung einen leicht rötlichen Farbton. Das Holz des Spitzahorns zeichnet sich durch eine auffällig homogene Struktur aus. Die Jahresringe setzen sich durch schmale, dunklere Spätholzbänder scharf voneinander ab, wodurch auf Längsschnitten zarte Fladerungen bzw. dekorative Streifen entstehen. Diese verleihen dem hellen Holz, in Verbindung mit den radial auftretenden rötlich glänzenden Spiegeln, eine elegante Wirkung. Naturbelassen zeigt der Spitzahorn eine gelblich-gräuliche Farbe. In gedämpfter Form weist er dagegen eine zarte lachsfarbene Tönung auf, die seine elegante Ausstrahlung unterstreicht.

Buche

Die Rotbuche ist in Deutschland und Teilen West- und Mitteleuropas die mit Abstand häufigste Art der Laubbäume. Wir verwenden allerdings nur Buchen aus unserer Region, dem Schwarzwald. Rotbuchen wachsen im Bestand gerade mit einem vollholzigen Stamm mit sehr langem, astfreien Schaft. Die astfreien Stammlängen erreichen hier bis zu 15 Metern bei einer Gesamthöhe des Baumes von bis zu 30 bis 35 Metern (maximal bis 45 Meter), der maximale Durchmesser beträgt 1,5 bis 2 Meter bei einem Maximalalter von 250 bis 300 Jahren. Das Endnutzungsalter der Bäume beträgt 100 bis 140 Jahre, zu diesem Zeitpunkt haben die Bäume einen Durchmesser von 30 bis 50 Zentimeter. Die Rotbuchen zählen zu den Kernholzbäumen mit unregelmäßiger Farbkernbildung. Das bedeutet, dass Kern- und Sprintholz teilweise einheitlich blassgelb bis rötlich-weiß sein können, teilweise jedoch auch einen sehr farbintensiven rotbraunen Farbkern besitzen.

Kernbuche

 

Birke

Birken sind Splintholzbäume und bilden meist keinen Farbkern aus, Splintholz und Kernholz haben die gleiche Farbe. Das Holz ist hell, gelblich-weiß, rötlich-weiß bis hellbräunlich gefärbt und glänzt leicht seidig Das natürliche Verbreitungsgebiet der Birke erstreckt sich beinahe über ganz Europa bis nach Russland. Wir verwenden allerdings nur Birken aus dem der Region, dem Schwarzwald.

Nussbaum

Nussbaumholz zählt seit Jahrhunderten zu den edlen Möbelhölzern. Den europäischen Nussbaum findet man vorwiegend im wärmeren West- und Mitteleuropa. Er hat einen hellgrauen Splint von 3 bis 7 cm. Das Kernholz ist mattbraun bis schwarzbraun, von verschieden breiten dunkleren Adern unregelmäßig durchzogen. Europäischer Nussbaum ist härter und schwerer als die amerikanischen Arten.

Eiche

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